Hinweis: Der Fehlerteufel hat uns erwischt. Das in der Flugrevue angegebene Datum (04.07.2024) ist leider falsch. Wir bitten dies zu entschuldigen. Der Vortrag "Engel der Lüfte - die C160 Transall findet am 06.07.2024 statt. Anmeldung unter muenchen@fklw.de 


Besuch beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim 06.07.2022

Am 6 Juli 2022 konnte nach einer durch Corona bedingten längeren Pause wieder eine Besichtigung beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim stattfinden. Der Presseoffizier des Geschwaders freute sich auch sehr, wieder eine Besuchergruppe mit 15 Teilnehmern betreuen zu können.

Die Führung begann gegen 10:00 Uhr mit einem ausführlichem Geschwadervortrag. Das Hubschraubergeschwader 64 ist die Heimat der CH-53 GA/GS/GE und H145M LUH SOF in der Luftwaffe.  An den Standorten Laupheim, Holzdorf, Diepholz und Bückeburg sind insgesamt 2700 Soldaten und zivilen Mitarbeiter stationiert. Weiterhin wurden wir über den neuen Helikopter CH 46 informiert, der in einigen Jahren das derzeit Waffensystem CH 53 ersetzen soll. Die Zuführung von 60 Helikoptern CH 46 ist geplant.  Mit diesem modernen Waffensystem werden die Möglichkeiten des Verbandes deutliche erhöht.

Nach diesen hochinteressanten Informationen erhielten wir auf dem Tower eine ausführliche Erklärung, wie die Überwachung der Kontrollzone und die Flugleitung der Helikopter und sonstigen Luftfahrzeuge erfolgt. Durch die Einsatzleitung erfuhren wir dann Details zu den verschiedenen Einsätzen des Geschwaders. Die inzwischen 50 Jahre alten Sikorski CH 53 werden zum einen zum Transport von Personal und Material eingesetzt, aber auch für Hilfseinsätze wie z.B. die Waldbrandbekämpfung mittels eines Löschbehälters oder als Hilfe bei Überschwemmungen genutzt. Die neuen H145 Hubschrauber sind für den Transport von Spezialeinheiten vorgesehen.

Nach einem guten Mittagessen in der Truppenküche, mit regem Informationsaustausch der Teilnehmer, durften wir dann die Wartungshalle für die CH 53 einschließlich der dort abgestellten Helikopter ausführlich besichtigen, erhielten interessante Einblicke und fachkundige Erläuterungen der dort tätigen Soldaten.

Gegen 14:30 Uhr bedankten wir uns herzlich und verabschiedeten uns von dem Presseoffizier, der uns hervorragend betreut hatte.

Ein Flugzeug zu erfinden, ist nichts. Es zu bauen, ein Anfang.
Fliegen, das ist alles. – Ferdinand Ferber

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